Neuseeland

Herbst in Neuseeland

Mit einem Übernacht-Flug landen wir am 28. März ziemlich gerädert und unausgeschlafen in Christchurch....und juchuuuu🙄😅...es ist nicht mehr sooo heiß. Tja, aber mit 8 Grad und heftigem Regen hatten wir jetzt auch nicht gerechnet!! Wir finden ein Taxi in unser Motel und müssen erst mal Schlaf nachholen.

Christchurch  wurde im Jahr 2011 von einem Erdbeben fast vollständig zerstört....185 Tote hat es gegeben!!

Ich danke meinem kleinen, belesenen Bruder Sebastian für diese wichtige Hintergrundinformation!! Der Aufbau der Stadt dauert bis heute an. Man sieht noch viele Baulücken oder Baustellen oder auch noch zerstörte Häuser. Von der Christuskirche haben wir bei unserem Rundgang... boah, was war das kalt!!! Ich musste mir ne Mütze kaufen 😐...einige Fotos rein gestellt.


Zum Lake Tekapo

Am nächsten Tag brechen wir im Regen auf Richtung Süden in die Berge, an den Lake Tekapo. Zunächst ist die Strecke nicht besonders...auch nicht besonders schön...ich frage mich schon so für mich...warum alle immer so von Neuseeland schwärmen!?

Irgendwo biegen wir ab Richtung Landesinnere nach Westen...die Landschaft beantwortet mir meine Frage unmissverständlich und prompt. Wir fahren in und durch eine wunderschöne Berglandschaft, mit hügeligen Auen, tollen Aussichten...und machen Halt an einem Aussichtspunkt mit Café. Urig....alte Ohrensessel mit warmen, bunten Häkelndecken am Kamin! Warmer Kakao und ne leckere Spinat/Feta dazu und wir sind glücklich🥰

Draußen am Foto-Point lernen wir zwei junge Mädchen aus London und Manchester kennen, die beiden reisen mit einem Miniwohnmobil und klagen über die Kälte...die Armen! Aber es soll ja wärmer werden und auch trocken bleiben. 

Und dann ist es auch nicht mehr weit bis zum Lake Tekapo...ein Traum war schon die Fahrt dort hin...

Unser Cottage liegt ziemlich direkt am See und ist sehr geräumig. Unser erster Gang zum See erfolgt unter Bekleidung mit sämtlichem warmen Jacken plus Mützen, die wir mit haben. Es ist richtig kalt und der Wind tut sein Übriges dazu!!

Die kleine Kapelle "the good shepherd" und das Memorial des "Shepherd dogs" ( wer denkt sich so was aus??!) Stehen direkt am See. Wir erkunden die wirklich kleine Stadt und machen im Supermarkt einen ersten Einkauf. Selbstversorgung ist die nächsten Tage angesagt.

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Streetfood am Lake Tekapo..Siehe Fotos Oben

Wir machen eine Wanderung zum Mount John, die uns zunächst wunderbar am Ufer des Lake Tekapo durch die Natur führt. Die Ausblicke sind gigantisch und das Sonnenlicht fabriziert Spiegelbilder der Bergwelt im türkisblauen See.

Irgendwann kommt die Erkenntnis...diese Tour führt nicht nur sanft um den Berg herum...so richtig gut recherchiert hatten wir da eben nicht!!

Auf den nächsten Fotos sieht man uns immer mal wieder, mehr und am Ende deutlich weniger dynamisch...einige Höhenmeter erklimmen. Immer wieder treffen wir Leute, due schon oben waren und den Weg anders herum gelaufen sind, wie toll das dort oben auf 1090 m ist 😎! Wir geben nicht auf...aber hinter jedem bezwungenen Hügel kommt ein nächster Anstieg!! Gut, dass wir einen Neuseeländer treffen, zu einem netten Gespräch...und der uns ehrlich sagte...das nach diesem Anstieg wirklich nur noch!!! einer zu erwarten ist, bis zum Gipfel!! Hoffnung geschöpft, Luft geholt, Schmerzen in Fuß, Hacke, Rücken ausgeschaltet ... weiter geht's, bis oben!!! Yeah...

Schlappe 5 Stunden....

Gipfelfoto 

Wieder unten, Fisch and Chips essen bei netter batter 

Streetfood market am Lake Tekapo
Streetfood market am Lake Tekapo

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Über den Arguspass an die Westküste

Zauberhafter Wald

Auf dem Weg vom Lake Tekapo an die Westküste kommen wir an diesem "Zauberwald" vorbei. Großer Parkplatz...wir halten an, um zu schauen, was es zu erkunden gibt. Ungeplant! Da haben wir wirklich schon tolle Erlebnisse durch gehabt, man kann auf so einer Reise sowieso nicht alles im Voraus planen.

Dieser Wald hat einen kleinen Wasserfall am Ende eines Weges. Wild romantisch!



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Eine Nacht in Greymouth

Greymouth ist der erste Ort an der Westküste, nachdem man durch die großartige Bergwelt samt Artusspass gefahren ist. Wir hatten hier einen kleinen privaten Campingwagen zur Übernachtung gebucht. Sooo spartanisch hatte ich mir das dann aber doch nicht vorgestellt. Die Toilette ist so ne Art Plumpsklo....nix für mich...wir verkürzen auf eibe Übernachtung! Und Fahren am nächsten Tag bei strömendem Regen weiter nach Cape Foulwind an der Carters Beach. Zum Glück können wir einen Tag eher kommen in unser Quartier bei Wendy. Dort ist es sehr geräumig!!

Caters Beach

Visiting Wendy's RBNB

Tolles Licht und Schattenbilder. Oben sieht man unsere Unterkunft.direkt am Meer.

Cape Foulwind

Wir machen eine Küstenwanderung.Wendy empfiehlt uns einen Rundweg. Machen wir und sind begeistert. Ein Stück des Weges geht richtig durch Regenwald...phantastisch. Die Küste ist wild romantisch und manchmal sieht man Seerobben auf den Felsen liegen.

Manchmal auch seltsam anmutendes Federvieh...wir machen Mal vorsichtshalber ein paar Fotos... vielleicht 😉 sind es ja diese berühmten Kiwis?!?!

Nach gut 3 Stunden kommen wir wieder am Startpunkt am Leuchtturm an.

Pancake Rocks

Wie Pfannkuchen geschichtet...so sehen die Felsformationen hier aus. Auf gut ausgebauten Holzstegen kann man hier ganz nah an die Felsen und das Wasser heran. Unglaublich, welche Kraft das Wasser hat und wie ohrenbetäubend laut es sein kann, wenn die Wellen auf die Felsen treffen.

Gut für Touristen angerichtet...dieses Naturphänomen. 

Hängebrücke

Wieder so ein spontaner "Unterwegs Fund".... eine Hängebrücke, und zwar Neuseelands längste Hängebrücke!, Über einen reißenden Fluss, dessen Namen wir uns leider nicht gemerkt haben. Spektakulär!!

Kleiner Rundwanderweg....dann können wir weiter fahren... Richtung Picton.

Ich habe übrigens viel Mut bewiesen auf der wackelnden Hängebrücke!!

Picton

Picton ist eine kleine, überschaubare Stadt. Von hier geht die Fähre zur Nordinsel. Unsere hat leider heute 5 Stunden Verspätung und fährt anstatt um 2 erst um 7 Uhr Abends. Hauptsache, wir und unser Auto kommt überhaupt mit!! Das ist wohl gar nicht so sicher zur Zeit!!

Wir machen eine kleine bergige Rundwanderung, essen im Hafen noch eine Kleinigkeit und dann müssen bzw. dürfen wir uns in der Schlange für die Fähre anstellen. Yeah, geschafft...wir sind drauf und auf geht's auf die Nordinsel....nach Wellington.

Eigentlich wollten wir ja tagsüber fahren, da sieht man vielleicht ein bisschen was...bei der Nachtfähre.ist es draußen schwarz und du sitzt drin im Schiffsbauch...nun denn, Hauptsache drüben.

Wellington

Die Hauptstadt Neuseelands... Auckland war wohl auch im Rennen um den Hauptstadt-Titel... schauen wir in ein paar Tagen, warum das für Auckland vielleicht nicht geklappt hat...

Wellington hat als eine Attraktion eine "cable Car"... fährt steil den Berg hinauf, oben bis zur Spitze des "botanischen Garten". Gute Aussicht hat man hier natürlich auf ganz Wellington. 

Die Beleuchtung in den Tunnels ist super gestaltet und ein bisschen discoähnlich.

Wellington ist eine Großstadt, aber viel weniger hektisch und laut und grell und stressig, als wir es in Bangkok oder Singapur erlebt haben... gefällt uns gut. Abends haben wir eine tolle Kneipe entdeckt, bisschen wie ein englischer Pub...lecker Essen und Bier.👍

Lake Taupo

"Glamping"...als Camper belächelt man das eigentlich... obwohl, wir wollen es mal ausprobieren am Lake Taupo. Haben wir ein "Glamping Dome" gemietet, ein Iglu als Zelt, direkt am See, mit wild romantischer Einrichtung...❤️

Ach, was nett! Den Abend und den nächsten Morgen verbringen wir hier, mehr Zeit hatten wir nicht übrig. Schade war nur der Lärm vom Highway in direkter Nachbarschaft...

Mittel-Erde, Auenland

Wir machen uns auf den Weg zu den Hobbits und haben für den Nachmittag eine Führung gebucht. Schon die Fahrt dort hin führt uns durch eine liebliche, grün behügelte Landschaft. Die Teletubbies könnten hier auch zu Hause sein! Wer kennt sie noch...Tinkiwinki, Lala, Dipsy, Po...😂

Hinfahrt durch Auenlandschaft 

Keinen einzigen Film habe ich wirklich gesehen...immer nur den Anfang, wo es um die Hobbits geht...darum ist dieses Hobbit-Land hier am Fimset genau das Richtige für mich! So wunderbar liebevoll und detailreich gestaltet, jedes Häuschen bzw. Höhle ist anders.

Home of the Hobbits
Home of the Hobbits

Wie im Märchenland...ich werde wohl doch noch mal einen Film- guck- Versuch unternehmen..."Der kleine Hobbit"...ohne Gemetzel, bitte😋!

Cambridge and Hamilton

In Cambridge wohnen wir privat bei Susan und Paul...sehr nett!! Die Stadt ist übersichtlich und erfrischend unspektakulär...direkt was zur Erholung für uns und unser stark beanspruchtes "Abenteuergen"... Nach einem kleinen Walk am Fluss fahren wir nach Hamilton zu den "Hamiltons Garden". Viele themengebundene Gärten können hier auf einem Gelände bestaunt werden. Ich find es schön und interessant, auch wenn ein leichter, chinesiger Überhang an Mensch etwas nervt... Willis Ding ist es so gar nicht...zu viel, zu voll...

Hier unten sind noch ein paar Bilder vom Riverside Walk.

Oben: Kleiner Spaziergang am Fluss entlang .Die Sturmschäden vom Februar sind noch sehr deutlich zu sehen...riesige Bäume liegen noch quer über dem Weg und müssen "umklettert" werden


Unten: Ein kleiner See in der Nähe unserer Unterkunft lädt zu einer abschließenden Umrundung ein. Zeit für Entenportraits...wann kommt man sonst zu so was??!😂

Ostern mit Susan und Paul

He is risen truly 

Mit Susan und Paul besuchen wir den Ostergottesdienst in der anglikanischen Kirche in Cambridge, zu deren Gemeinde sie gehören. Ein toller, bewegender Gottesdienst! Der kleine Chor versucht sich am Ende an Händels "Halleluja"! Mutig, mutig...nur gut, das die Orgel sie alle über Wasser gehalten hat. Spaß hatten sie alle!!...und eigentlich kommt es darauf ja auch an, besonders an Ostern 🌻.

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Auckland

Die letzte Etappe unseres Neuseeland Trips findet in Auckland statt. Verlierer um den Posten als Hauptstadt des Landes gegenüber Wellington...mal schauen, ob das berechtigt ist oder war.

Unsere erste Unterkunft in Auckland liegt an der Mission Bay am Meer. Prima! Nur leider lässt uns das Wetter im Stich und es schüttet wie aus Kübeln. Irgendwie beschleicht uns das Gefühl, immer, wenn wir direkt am Meer und Strand zu wohnen gedenken... schlägt das Wetter um. Nun denn...am nächsten Morgen strahlt die Sonne wieder und wir machen noch einen Spaziergang am Meer und Promenade.

Wir fahren nach Auckland, unsere nächste Unterkunft hat ihren Check-in erst um 16 Uhr... Zunächst fahren wir zum Mount Eden. Er ist einer der, ich meine 48 !!!, Vulkanen, auf denen die Stadt erbaut ist. Es gibt einen gut angelegten Weg hinauf und um den Krater herum. Dieses Gebiet ist heiliges Areal der Ureinwohner, der Maori und wurde vor langer Zeit von ihnen besiedelt. Tolle Aussicht auf die Stadt...sparen wir uns doch glatt die 29 Dollar für die Auffahrt auf den Skytower in der Stadt, der überall so gepriesen wird. 

Beim Schlendern durch die Stadt, mit vorheriger anstrengender Parkplatzsuche, sind wir nicht sooo begeistert. Wir suchen ein Café oder eine Eisdiele in der Haupteinkaufsstraße, der Queensstreet. Das gestaltet sich aber schwierig 😕, wir finden nichts und besonders schön ist es auch nicht. Viele Luxusläden und viel Armut dicht beieinander...

Unten am Hafen gefällt es uns besser... Eisdiele ist aber leider völlig überfüllt. In einer Seitenstraße finden wir ein kleines französisches Restaurant.Bon appetit! 

Die Unterkunft bei Graham und Elisabeth ist sehr geräumig mit Waschmaschine. Nachmittags nochmals Wäsche waschen, die wir freundlicherweise bei unseren Gastgebern in den Trockner packen dürfen. 


Auf Wiedersehen Neuseeland! 

Wir gehören ab jetzt auch zur Gruppe der Neuseelandfanfamilie...und ja, zwei Wochen sind zu wenig für beide Inseln 🏝️. Falls mal einer fragt!!

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