New York und Philadelphia

Mit P. Vince Smith

Aber eines nach dem anderen 

Ankunft in New York

Unser erstes Appartement in New York ist in Queens. Von hier aus kommen wir mit dem Bus zur Metrostation "Jamaica" und die führt zur Pennsylvania Station in der City. Wir steigen am Unions Square aus und suchen zunächst erstmal nach einer Möglichkeit, unsere Simkarte von Lyca aufzuladen. Schwierig! In einem kleinen Handyladen auf dem Weg zum Times Square werden wir fündig.

Big City

Am Times Square ist es total voll!! Laut und hektisch..

Anstrengend, aber so ist eben New York. Seltsame Gestalten, überall Musik, ein Tanzworkshop mitten auf dem Platz.

Abends haben wir Karten für das Ambassador Theatre. Das Musical Chicago läuft. Wunderbar!!! Tolle Stimmen, mitreißende Tänze. Das Theater mutet historisch alt an. Ein Traum!

Mit Bus und Zug nach Philadelphia

Am Samstag fahren wir mit dem Zug, ab Pennsylvania Station, nach Trenton/ Philadelphia zu den Oblaten. Father Vince holt uns am Zug ab. Abends versuchen wir thailändisch essen zu gehen... leider ist das Lokal völlig überfüllt und auch nach 1 Stunde Wartezeit ist noch kein Tisch frei. An der Theke wollen wir nicht sitzen, also suchen wir uns etwas anderes. Einen typisch, amerikanischen "Dyner". 

Sonntag nach der Messe fährt uns Father Vince nach Philadelphia City. Wir buchen eine Stadtrundfahrt in einem Hop on Hop of Bus und lernen die Stadt ein bisschen kennen. Die Reiseleitung erklärt viel, das meiste ist für uns kaum zu verstehen, weil sie so laut und schnell und irgendwie mit seltsamen Sprechpausen spricht. Puuh, anstrengend zuzuhören! 

Aber zur grundlegenden Orientierung reicht es. Anschließend gehen wir zu Fuß nochmals einige Highlights der City ab.

Philadelphia hat die älteste Straße Amerikas und zählt als Gründungsstätte von Amerika! 

In der Stadt sieht man viele alte Gebäude neben hochmodernen Wolkenkratzern. Ich kann mir nicht helfen, aber hier hat das irgendwie Charme.

Salesianische Tour

Am Montag unternimmt Father Vince mit uns eine Rundreise zu den salesianischen Wirkungsstätten hier in Philadelphia und Wilmington.

Wir besuchen seine Schule hier im Ort. Highschool für 700 Jungen der Klassen 8 bis 12 oder 13... weiß gar nicht, nach wieviel Schuljahren es hier einen Abschluss gibt!?

Für uns interessant und zeigt den hohen Standard an Digitalisierung. Alle arbeiten an und mit Tablets, überall Samartboards in den Klassenräumen. Keine Tafel, keine Kreide...papierloses Arbeiten! 

Was uns besonders beeindruckt ist die Förderung von Schülern mit besonderen Bedarfen. Hier gibt's eine besondere Abteilung mit sonderpadagogisch geschultem Personal. Die Schüler werden hier individuell betreut, verbleiben aber grundsätzlich in den Klassen. Die Erfolgsaussichten sind gut, alle schaffen in der Regel den Abschluss.

Die Schüler bzw. deren Eltern zahlen Schulgeld. Das erhöht die Identifikation der Familien und der Schüler mit der Schule und erleichtert die Arbeit insofern, dass eine grundlegende Motivation zur Mitarbeit und zum Lernen bei den Schülern und Eltern zu erwarten ist. Pfiffige Idee, find ich!!

Noch eine Besonderheit...es gibt einen "Gamingroom" . Dort spielen Schüler der Schule Computerspiele in Konkurrenz zu anderen Schulen. Das kommt natürlich gut an bei der Schülerschaft! Noch eine gute Idee!

In Wilmington besuchen wir die zweite salesianische Highschool. Hier führt uns ein Schüler des Abschlussjahrgangs durch seine Schule. Jack heißt er und er macht seine Sache wirklich gut!

Die Ausstattung der Schule ist auch hier beeindruckend gut! Es gibt sogar ein Film-Studio. Viele große...also richtig große... Spenden machen dies möglich.

Natürlich begeistert und der große Musikraum...mit Susaphon!! Toll!

Hier kommen die Schüler zu den Lehrern. Jeder Fachlehrer hat seinen eigenen Raum und die Schüler wechseln je nach Fach die Räume. Auch interessantes Konzept.

Nach der Schule besuchen wir den Provinzial Father John in Wilmington. Eine tolle Villa in schöner, parkähnlicher Gegend wird hier von den Oblaten bewohnt.Father John interessiert sich sehr für unsere salesianische Rundreise und "alte Bekannte", tauchen auf...

Schließlich zeigt uns Father Vince noch seine vorherige Wirkungsstätte, der Altersruhesitz der Oblaten. Das Haus liegt in einer wunderschönen Gegend. Wir sind begeistert. Dort treffen wir Father Joe. Er spricht Deutsch und ist der frühere Deutschlehrer von Vince. Er freut sich sehr, deutsch sprechen zu können. Gemeinsam essen wir zu Abend.

Danke für den wundervollen Tag, Father Vince!

Washington DC

Wir leihen uns ein Auto und fahren in ca. 2,5 Stunden nach Washington. Nach einem Tipp von Father Vince finden wir einen Parkplatz in der Union Station Garage. Von hier aus kann man das Capitol schon sehen. Zwanzig Minuten Fußweg sind es bis dort hin. 

Beeindruckt stehen wir vor diesem Gebäude, das man nur aus dem Fernsehen kennt. Mit Schrecken denken wir an die Ereignisse rund um die Wahlniederlage Trumps und der Stürmung des Capitols durch einen wütenden Mob zurück. Alle Amerikaner und Amerikanerinnen, mit denen wir gesprochen haben, sind immer noch erschüttert und zum Teil tief beschämt über diese Ereignisse und über ihren ehemaligen Präsidenten...alle äußerten ihre Sorge vor einer Wiederwahl...das scheint wohl möglich!! Es ist kaum möglich dies kontrovers zu diskutieren...außer es tot zu schweigen! Schwierige Situation!

Wir besichtigen die "Library" des Capitols. 

Zu Fuß geht es weiter Richtung "weißes Haus" . Vorbei am Washington Monument, ...und an Orten aus dem Film, "Forest Gump", ... Willi erinnert sich genau an die Filmszene. Mir schwant so ungefähr, was da war...

Es ist ein weiter Weg bis zum "weißen Haus"...ca. 50 Minuten. Davor steht der nationale Christmastree... Also im Vergleich zu dem Weihnachtsbaum in Dortmund wirkt dieser hier aber sehr mickrig. Muss wohl noch was weiter wachsen!

Das "weiße Haus" ist durch mehrere Zäune geschützt... verständlich. Richtig nah ran kommen wir nicht.

Zurück leihen wir uns einen Roller aus. Prima Fahrt! Gelaufen sind wir heute wirklich genug!

Zurück in Philadelphia holt Father Vince uns am Airport der Rentalcarststion ab.

Knowledge is the 8th Sacrament (Francis de Sales)
Knowledge is the 8th Sacrament (Francis de Sales)

Die Gründungsväter der Vereinigten Staaten müssen Franz von Sales gekannt haben. 

Österreichisches Dinner mit P. Vince und Rita

Im "Austria" in Philadelphia. Wir treffen eine gute Bekannte von Father Vince, Rita. Rita spricht gut deutsch und möchte den Abend nutzen, um ihr deutsches Sprachgedächtnis aufzupolieren.

Abschied an Christi Himmelfahrt

Thank you so much for the time with you, Fr Vince. 

New York again

Unser neues Appartement ist wieder in Queens. Leider im Keller, ohne Fenster, sehr klein und sehr niedrig. Willi muss sich ständig bücken. Dafür mit einem Klavier 🎹...das hat uns zur Buchung "überredet"...

Am Nachmittag machen wir eine Tour zum "Ground Zero". Sehr beeindruckend und echt erschreckend, wie mitten in der Stadt dieser furchtbare Terroranschlag stattgefunden hat. Die Gedenkstätte ist dezent und eindrucksvoll gestaltet. An den Stellen der beiden Türme hat man den Umrissen der Grundmauer entsprechend große Wasserflächen gebaut und am Rand drum herum alle Namen der Opfer vermerkt.

Überall haben Menschen Blumen zum Gedenken in einzelne Namen gesteckt.

Ich habe nicht gewusst, das dort auch so viele Feuerwehrleute und andere HelferInnen gestorben sind... auch diese sind alle vermerkt... Erschütternd!!

Und direkt daneben, das neue World Trade Center...wieder ein hoher Turm, aller Boshaftigkeit zum Trotz!!

Ja, wo laufen sie denn?? Und vor allen Dingen, wohin und warum??

Wir haben es nicht heraus gefunden.

Brooklyn...hier gibt's heute Abend im Café wha? Live Musik. Wir haben Tickets und schauen uns vorher noch etwas in Brooklyn um. Viele tolle Kneipen und Restaurants und ordentlich was los!

An den Häuserfassaden die typischen Feuertreppen...als Balkon nicht wirklich zu nutzen.

Nachtrag zum Abend im Café wha?:

.laut

.voll

.gute Musik, nur völlig übersteuert für unseren Geschmack

. Viele junge Leute, die alle Alles lauthals mitsingen können


...und wir mitten drin!

Statue of Liberty

Eindrücke aus Queens.

Ausflug zur Waterfront und von Pier 17 geht es zur Freiheitsstatue.

Von dort hat man einen tollen Blick auf die berühmte Skyline von Manhattan. 

Jazz

In Harlem haben wir Tickets für ein Jazz-Konzert in einer Kirche, der "Presbyterian Church". Piano, Vibraphon, Schlagzeug und ein wunderbarer Bassmann am Kontrabass!!

Entdeckungen im Regen

21.05.23

On the 6 th Avenue findet an diesem Regentag ein Umzug der New Yorker Tanzschulen...nass werden geht auch tanzend!!! Tolle Kostüme und Gruppen.

Am Empire State Building waren wir auch, das stand noch auf der Liste...im Regen und stsrker Bewölkung verkaufen die dort aber keine Tickets...weil man oben nichts sieht! Ist ja freundlich, finden wir, wir sparen das Geld, immerhin 88 Dollar!
Tja, aber auch kein new York von oben 😉
Wir investieren das gesparte Geld in ein Pferd, einen Kutscher und eine Kutsche im Central Park...ist im Regen eine gute Option. 30 Minuten Kutschfahrt durch den Park... überall sind hier Filmszenen gedreht worden...von Filmen, die wir nicht kennen, nie was von gehört haben oder einfach nicht geguckt haben...der Kutscher weist uns links und rechts auf solche Orte hin und wir....wir nicken und sagen, " oh okay!?".

St Josefs Gospel Church

With Bridget and Keith from Australia 

Die beiden treffen wir im Gottesdienst. Sie sind aus Australien und besuchen hier in Harlem Enkel und die Familie ihres Sohnes.Wir unterhalten uns nach der Messe...in der wir eigentlich Gospelmusik erwartet hatten...und wir berichten von unserem Trip. Für den nächsten Trip laden sie uns zu sich nach Hause in South Australia ein. Ihr Haus steht wohl direkt an der Küste mit*"beautiful View". We will think about! Many thanks❤️

Last Dinner in NY

Nicht leicht zu finden ...ein halbwegs vernünftiges Restaurant für unseren letzten Abend. Hier geht fast alles imbissmäßig und take away... keine wirkliche Esskultur! Na so eine Art Pizzeria finden wir dann noch... bisschen Bahnhofsstmosphäre aber ist okay.

Pizza und Nudeln bitte! Ich freue mich auf das Essen zu Hause...unser deutsches Brot ist unvergleichbar und ist nirgends auf der Welt zu finden. Fast Food haben wir jetzt auch zur Genüge genossen... Gemüse und frischer Salat wäre mal wieder dran...und nicht mehr sooo viel Fleisch!!

Der Rückweg

Wir treffen überall so nette Menschen!!

Im Taxi zum Flughafen, das wir uns mit zwei weiteren Mitfahrern teilen, lernen wir ein indisches, frisch verheiratetes Paar aus Bangalore kennen... gibt's das denn?? Wir berichten über unseren Aufenthalt in Bangalore und schauen Fotos von ihrer indischen Traumhochzeit 💓

"God Bless you" and all the best for your further live.

...und jetzt sitze ich hier am Flughafen und schreibe diese letzten Zeilen über unsere weite Reise....und freue mich auf Sönnern!!!

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Kommentare: 1
  • #1

    Anoop (Montag, 22 Mai 2023 21:51)

    Thank you so much for a wonderful conversation in the cab!