und Kalifornien
Legendäre, viel besungene und oft gefilmte Stadt mit interessanter Straßenführung...San Francisco. Wir sind gespannt, ob und wie wir uns zurecht finden. Unsere Unterkunft, das Hotel "the Barnes" liegt super zentral, direkt am Startpunkt der "Cable Car Bahn" und auch Bus und Metro sind in wenigen Minuten zu erreichen. Prima!
Cabel Car and Fisherman's Warft
Direkt nach dem Einchecken ins Hotel, zum Glück haben wir doch noch mal das Zimmer gewechselt!!, ( ein deutliches Upgrade!!) machen wir uns mit der Cable Car Bahn auf den Weg einmal quer durch die Stadt zur Fishermans Wharft. Das Bähnchen bewältigt die steilsten Straßenabschnitte und wird dabei wahrscheinlich von einem/ auf einem Kabel gezogen...wir wissen es nicht genau! Rauf und runter mit sensationellem Gefälle. Das Sauerland ist nichts dagegen!!
Fishermans Wharft ist ein beliebtes Touristenziel, Büdchen, Shops und Restaurants findet man hier in netten Ambiente. Der Pier 39 ist besonders gestaltet und mit Geschäften, Bars und allerlei Lokalen , sogar einem Kinderkarussell und Zauberershow. Wir essen eine Kleinigkeit und machen uns dann wieder auf den Heimweg...wer weiß, wie lange die Cable Car Bahn abends überhaupt fährt.... schließlich wird es schon langsam dunkel. Gelegenheit, die Golden Gate Bridge in der Dämmerung und beleuchtet zu fotografieren.
Da wir direkt neben der Cable Car Bahn wohnen.... kleine Anmerkung....die Bahn fährt bis in die Nacht hinein...
Golden Gate Bridge
Sehr beeindruckend, wenn man diese berühmte Brücke zum ersten Mal sieht!! Kein bisschen golden...nur rot ...man soll da Farbe mitnehmen, das bringt Glück! In Ermangelung einer eigentlich geforderten Nagelpfeile, müssen wir mit den Fingern etwas glücklich machenden roten Lack abkratzen vom Geländer! Machen da alle, sagt mancher...Das sieht man dem Geländer auch an.
Ein kurzes Stück gehen wir auf der Brücke entlang, ungefähr bis zur Mitte. Laut ist es wegen der vielen Autos...nicht gerade malerisch, aber doch atemberaubend schön!!
Mechanisches Museum mit Musikmaschinen
An der " golden Gate" treffen wir David, eine Zufallsbekanntschaft. Er lebt in San Francisco und erzählt uns einiges uber die Stadt und "what to do or not to do"!
Von ihm kommt der Tipp mit dem Museum für mechanische Maschinen an der Fishermans Wharft. Guter Tipp! Wir waren dort und konnten die vielen mechanischen Klaviere bestaunen. 25 Centstücke muss man einwerfen, dann legen die Maschinen los!! Witzig! Leider haben wir nicht so viel Kleingeld...aber man kann ja auch bei anderen Leuten zuschauen 😉
Robbes Pier...Am Pier 39
22.04.23 - Mit dem ÖPNV unterwegs in SF
"the coloured Ladies" eine bunte Häuserzeile ist ein weiteres Touristenhighlight, das sich zu besuchen lohnt. Na ja, so richtig farbig waren die Häuschen nicht (mehr!?), Aber wir schlagen uns tapfer mit Bus und Bahn durch due Stadt.
Lombard Street
Diese Straße ist nun mal besonders steil und kurvig!! Viele fahren extra mit dem Auto hier hin, um einmal diese engen Miniserpentinen herunter zu fahren. Von hier aus geht es für uns weiter ins Hippieviertel Haight-Ashbury
Haight Ashbury
Verrückte Sachen in verrückten Läden...bunt gemischte Leute auf den Straßen, gute Laune...da hat der eine oder die andere ganz offensichtlich mit der einen oder anderen Substanz etwas nachgeholfen!! Ist legalisiert in Kalifornien. Der Kleidungsstil verrutscht da bei manchem...und manche Hose hängt unbemerkt und vom Träger unbehelligt...unterm Hintern 🙃!! Oh, my goodness!!!
Golden Gate Park
Der Golden Gate Park ist größer als der Central Park in New York. Sagt uns erst einmal nicht viel, aber schnell stellen wir fest, zu Fuß kommen wir nicht von einem Ende ans andere!
Zunächst besteigen wir die Aussichtsplattform am Young Museum und haben einen tollen rundum-Blick auf die Stadt.
Gönnen uns ein Getränk im Park unter Kopfweiden- ähnlichen Bäumen am Springbrunnen und Riesenrad.
Anschließend fahren wir mit Parkshuttle und Bus zum anderen Ende des Parks zur Ocean Beach und zu den dutch Windmills. Ganz schön weit die Fahrt, wir können die Größe des Parks jetzt besser einschätzen. Sehr, sehr groß 😌!!!
Sausolito und Muir Wood
Mit dem Boot vom Pier 41 nach Sausalito auf der anderen Seite der Bucht. Sausalito ist ein netter kleiner Touristenort am Meer. Geschäfte, Restaurants, Eisdielen...zum dran lang schlendern.
Wir nehmen uns ein Uber Taxi und fahren von hier aus in den Wald der Mammutbäume, Muir Wood.
Beeindruckend schöner Wald und gut gepflegte Wege und Holzstege führen an den Bäumen vorbei in den Wald hinein. Wir entscheiden uns für die 1 stündige Wanderung. Einfach umwerfend...wie im Märchenwald!!
1000 Jahre kann so ein Baum werden, lesen wir.
Aus dem Wald heraus... gibt es keinerlei Netz, keine Möglichkeit ein UberTaxi zu ordern....die anderen Taxen sind auch nicht vor Ort 😯😯...was nun????
Willi fragt ein Paar mit Hund, ob diese eine Idee hätten, wie wir aus diesem Tal nach Hause kommen könnten...irgendwann dämmert es ihnen, was uns helfen könnte....und sie nehmen uns im Auto mit bis zur nächsten Stadt. Danke, danke, danke!! Von hier klappt es mit dem UberTaxi über die Golden Gate Bridge nach Hause!! Powellstreet...
Dinner and Music
Am Union Sqare...steht unser Hotel und dort verbringen wir den letzten Abend in San Francisco in einem äußerst gediegenem Edelrestaurant mit Livemusik einer Jazzkombo. Toll!! Kann man sich einmal leisten... danach gibt's wieder nur Toastbrot 😜!! ... anderes Brot findet man hier und überall auf der Welt leider sowieso nicht. Wir vermissen es wirklich, das deutsche Brot...😏...ups, wie sich das liest....
Mit dem Auto Richtung Süden
Richtung Süden nach Monterey starten wir mit dem Leihwagen, den wir am Flughafen in SFO gemietet haben.Wir wollen auf dem Highway 1 an der Küste entlang bis Los Angeles fahren.
Die Küste ist sehr abwechslungsreich und bietet wunderbare Aussichten... wenn wir immer anhalten würden...wir kämen nirgends an.
Unterkunft Rosedale Inn
Bei Monterey finden wir eine Unterkunft für eine Nacht. Das Rosedale Inn besteht aus mehreren Blockhütten und scheint nicht wirklich gut besucht zu sein....immer noch wirkt hier die Coronazeit nach und die Gästezahlen scheinen noch nicht wieder auf dem Stand zu sein. Geräumige Zimmer...nur der Toaster fehlt....kein Problem, der junge Mann von der Rezeption wird fündig und besorgt uns einen, der sogar funktioniert. Sehr freundlich!
Highway 1 und zurück
"Ja, mach nur einen Plan..."...schon Bert Brecht wußte davon ein Lied zu singen 😄!
Der Highway 1 ist kurz vor dem Städtchen Lucia gesperrt. Große Regenmengen haben wohl zu Erdrutschen geführt. " No Detour" signalisieren uns die Straßenschilder schon viele Kilometer bzw. Miles im Voraus. Auf einem Rastplatz erzählt man sich, die Schilder wären alt und die Straße längst wieder geöffnet. Das glauben alle gerne und sich wir fahren guter Dinge weiter.
Die Wahrheit entpuppt sich irgendwann durch noch mehr Warnhinweise und wir beschließen jetzt bis zum bitteren Ende weiter zu fahren und dann halt wieder umkehren zu müssen. Es lohnt sich wirklich, die Ausblicke auf Küste und Meer sind es wert.
Unter der Brücke geschlafen: Nicht ganz.
Planänderung....nicht Los Angeles, sondern Las Vegas und das Death Valley sind jetzt unsere Ziele...es geht in den Osten. Wir finden unterwegs ein Motel der Kette " Super 8" . Alles da, was man für eine Nacht braucht. Ich schlafe unter der Brücke recht komfortabel!
Hit the Road to Las Vegas
Ein "Road Movie" ...in den Hauptrollen Willi und Anke mit einem schwarzen Mietwagen. Wir müssen ordentlich Strecke machen, um nach Las Vegas zu kommen. Die Landschaft führt durch Wüsten, Gebirge und geht manchmal auch nur langweilig schnurgerade. Es ist relativ viel Verkehr, das hätten wir nicht gedacht.
Las Vegas
Las Vegas...alles, was man (nicht 🙃) braucht. Wir kommen in einem tollen Hotel in fußläufiger Entfernung zum "Strip"...so heißt die Straße?!!...Tuscani heißt das Hotel und bietet zu einem wirklich günstigen Preis ordentlich Komfort und richtig große Zimmer mit Sitzecke und Tischgruppe an. Wir mieten uns für zwei Nächte ein. Die zwei Tage Dauerreise fordern ihren Preis und wir wollen etwas zur Ruhe kommen. Ha,ha...in Las Vegas!! Aber wir kriegen das hin.... nutzen erst einmal den Waschservice im self-Service des Hotels... was mutt, dat mutt! Das gilt auch in Vegas.
Abends gehen wir auf den Stripes.
Gucken, staunen, wundern uns! Lichter, Musik, riesige Gebäude... überall Casinos und die Menschen sitzen vor den Geräten in riesigen Hallen auf höchstem Luxusniveau, um ihr Portemonnaie zu erleichtern. Für den zweiten Abend buchen wir Tickets für eine Revue. " Rouge" lautet der Titel und verspricht Akrobatik und nackte Haut besonders bei den Artistinnen. Ohne entblößte Brust könnten die sicher genauso gut "turnen"...aber das gehört hier nun mal dazu.
Wir testen das Casino im Hotel... investieren 1 Dollar und gehen nach 40 Minuten mit 1 Dollar wieder raus.
Werfen unsere Münzen lieber in die einzig sichere Maschine hier vor Ort...die Waschmaschine 😀!!
Wurde auch langsam Zeit...mir gingen schon die Unterhosen aus...
Verbringen die Wartezeit auf Waschmaschine und Trockner am Pool.
Abends bringt uns ein UberTaxi zum Hotel, wo die Revue stattfindet. Zurück schlendern wir durch den noch unentdeckten Teil des Stripes und bestaunen einen italienischen Komplex "Venetia" ...die Dimensionen sind unfassbar und es ist wirklich schwe zu unterscheiden zwischen Fiktion und Realität.
Death Valley
Außentemperatur 98°...
Nevada: die Sandwüste
Eine echte Wüstenerfahrung ist die Durchfahrung des "Death Valley" für uns und wir loben die Erfindung der Aircondition im Mietwagen.
Übernachtung in Bakersfield
Der Yosemite Nationalpark beschert uns....Schnee!! Die Straße schraubt sich teilweise hoch auf über 1500 m, da liegt natürlich Ende April noch Schnee, besonders nach diesen extremen Niederschläge in Kalifornien im Februar dieses Jahres. Im T Shirt im Schnee...
Yosemite National Park. Wir wohnen in Oakhurst.
Wasserfälle sind in Topform..
Die Schnee-Schmelze sorgt für ordentlich Wassermassen. Es werden Überflutungen im Flachland befürchtet!
Abschied von Californien
Auf Wiedersehen Californien und Nevada, sehr abwechslungsreiche Landschaften haben wir erlebt. Es hat gut geklappt, die Unterkünfte spontan zu buchen. Wir haben immer gut Quartiere gefunden. Oft ohne oder nur mit sehr reduziertem Frühstücksangeboten. Nach Corona haben viele noch nicht wieder alle Angebote im Programm. Gab es halt oft Müsli mit Milch.
















































































































































































































































































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