Piemont

Anreise

Ostern 2026.... Turin und Piemont 

Wir starten am Freitag. Sind aber mit allem drum und dran erst nachmittags fertig. In der Woche war einfach keine Zeit zur Vorbereitung des Wohnmobil. 

Spontan statten wir Jan und Christine in Münzenberg bei Frankfurt einen Besuch ab und verbringen einen schönen Abend mit den Freunden. Toll, daß so etwas möglich ist bei euch!!

Dem Tipp von Jan und Christine folgend fahren wir nicht über die Schweiz Richtung Turin, die Wetterprognose verspricht Schnee!!!! In den Alpen und wir haben nur Sommerbereifung am Mobil. Schlechte Kombi!!

Wir wählen die Route über Frankreich und starten Richtung Lyon. Unsere erste Nacht stehen wir nördlich von Lyon an einer Saline in "Arc - et - Senans" auf einem Stellplatz hinter der Mari (auch ein Tipp von den Traubs!!). 

Weiter geht's über Lyon, dann durch den Montblanc Tunnel nach Turin. Der Tunnel hieß "Frejus", kostete 73€ und ist 13 km lang. Direkt hinter dem Tunnel ist man in Italien und kann tanken. Tatsächlich mussten wir etwas nachtanken, das Auto hatte sich schon vor dem Tunnel beschwert. 2,44€ kostet der Liter Diesel an dieser exponierten Stelle🤭!

Wir checken ein auf dem Campingplatz "Bella Torino" bei dem Örtchen "Druento" mit einem atemberaubenden Bergpanorama rundherum und 16 km von Turin entfernt. Mit dem Rad geht es die 3 km zur Bushaltestelle und dann 45 Minuten mit dem Bus in die Innenstadt nach Turin, vorbei am Trainingszentrum von Juventus Turin 👍. 

Wunderschöne Bergwelt im Hintergrund. In Turin begeben wir uns zunächst auf die Spuren von Don Giovanni Bosco. Hier hat er lange Zeit als großartiger Pädagoge und Menschenfreund gewirkt. Leider ist das Museum montags geschlossen. Aber wir können die Basilika St. Maria Ausiliatrice besichtigen. 

Von hier aus fahren wir mit dem ÖPNV in die Stadt. So richtig holt uns diese große Stadt nicht ab,... Und wir machen uns auf Richtung "Po". Der Park Valentino" grenzt ab den Fluss und ist stark bevölkert von fast ausschließlich jungen Menschen. 

Franz von Sales, ein geistliches Vorbild von Boscos.

Wir wechseln den Campingplatz und checken ein beim Camping Grinto in Stadtnähe. Durch einen Park und entlang des Po kann man mit dem Rad in ca. 20 Minuten nach Turin fahren. Wir parken unser Tandem in einem Biker Cafe, ein safe place für Räder hier in Turin. 

Radtour nach Maur

Wir fahren am nächsten Tag über Turin hinaus immer am Po entlang. In einer Kirche zünden wir eine Kerze für Ewald an. Ihm geht es sehr schlecht und an diesem Tag, an dem ich dies schreibe ist er leider verstorben. Wir haben ihn so gemocht. Ein feiner Mensch und toller Musiker. Ruhe in Frieden, lieber Ewald!

Immer am Fluss entlang landen wir schließlich in einem kleinen Ort namens Mauro. Wieder umgeben von einer atemberaubenden Bergkulisse!!

In einem Restaurant stärken wir uns für die Rückfahrt. 

Breccia, Geburtsort Don Boscos
Wir besuchen auf der Weiterfahrt nach Asti in Breccia den Geburtsort von Don Bosco. Niemand ist hier! Die Basilika ist riesig und es ist insgesamt ein großes Gelände mit Noviziat, dem Geburtshaus von Don Bosco als Museum gestaltet. Alles scheint hier für große Menschen ansammlungen eingerichtet zu sein und erinnert etwas an Taize finden wir. 

In der Nähe von Asti finden wir einen Platz bei Alessandro auf einem kleinen privaten Platz.... Azienda Agricola. Das sind Stellplätze bei Landwirten oder auf Weingütern. Es geht sehr steil bergauf zum Platz!! Unser Tandem muss geschoben werden.... So viel Power hat der Motor nicht!!

Am zweiten Abend leisten wir uns ein köstliches Menü auf dem Hof.... Herrlich!

Nach Asti sind es knapp 5 km, mit dem Rad keine große Distanz. 

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Text Eichstätt 

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